Meteorologie und Klimatologie

Die Meteorologie und Klimatologie befasst sich einerseits mit einem breiten, anwendungsorientierten Feld rund um die Wetter- und Klimaphänomene im komplexen Gelände, andererseits mit den theoretischen Fragestellungen rund um die dynamische Modellierung und Modellevaluation.

 

Zwei neue Professoren mit Sommersemester 2020

Die gleichzeitige Neubesetzung der Lehrstühle am Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien eröffnet exzellente Perspektiven für eine hervorragende Entwicklung des Institutes im nationalen und internationalen Kontext. Das Meteorologie-Studium in Wien soll für StudentInnen aus dem In- und Ausland attraktiver gemacht werden, und dadurch AbsolventInnen international beste Chancen in Forschung und Wirtschaft ermöglicht werden.

Prof. Martin Weissmann (©Weissmann)

 

 

Martin Weissmann beginnt mit 1. Jänner 2020 an der Universität Wien als Professor für Theoretische Meteorologie. Er hat in Innsbruck Meteorologie studiert und war danach sieben Jahre am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. In den letzten neun Jahren hat Martin Weissmann an der LMU München eine vom Deutschen Wetterdienst geförderte Nachwuchsgruppe geleitet (Link). Sein Forschungsschwerpunkt ist die numerische Wettervorhersage mit besonderem Fokus auf Datenassimilation und Ensemblevorhersagen.

Prof. Andreas Stohl (©Stohl)

 

Andreas Stohl beginnt mit 1. Februar 2020 an der Universität Wien als Professor für Allgemeine Meteorologie. Er wird sich in der Forschung mit umweltrelevanten Themen beschäftigen, wobei die Modellierung des atmosphärischen Transports ein zentraler Punkt sein wird, der Anwendungen in vielen verschiedenen Gebieten erlaubt. So soll der Feuchte- und Wärmetransport in der Atmosphäre auf globaler und regionaler Skala untersucht werden, die Emissionen von Treibhausgasen aufgrund atmosphärischer Messungen durch "Inversion" des Transports bestimmt werden, Transport von Luftschadstoffen und Aerosolen in der Atmosphäre studiert werden, und die Messungen von Spurenstoffen in Eisbohrkernen als Archiv historischer Emissionen und von Änderungen atmosphärischer Transportmuster ausgenützt werden. Aus der engen, auch interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgruppen in Österreich und international werden sich mit Sicherheit auch noch ganz andere Anwendungen der Transportmodellierung ergeben.

Spin-offs

Folgende Firmen wurden von Absolventen erfolgreich gegründet: